Delhi, die „Chaos-City“

Delhi hat 25 Mio. Einwohner und ist eine der geschäftigsten, ambivalentesten und auch schmutzigsten Städte der Welt. Sie ist geprägt von Armut und Abfallbergen sowie imposanten Gebäuden und modernen Business-Zentren. Delhi verbindet Gegensätze. Die Stadt wurde bereits 1.200 v. Chr. gegründet und ist heute unterteilt in Alt und Neu Delhi.

Anreise & Fortbewegen

Für die Fahrt vom oder zum Flughafen sind mehrere Stunden zu veranschlagen, egal wie nah das Hotel liegt. An guten Tagen dauert die Fahrt von einem zentral gelegenen Hotel zum Flughafen weit über eine Stunde.
Kommt man mit der Bahn in Delhi an oder will von hier aus weiterfahren, so sind die Züge der oberen Klassen zwar durchaus sauber und komfortabel, doch leider gilt das nicht für die Bahnhöfe. Diese sind überlaufen, dreckig und liegen oftmals in Armenvierteln, von wo aus es sehr schwierig ist, sich sicher weiterzubewegen.
Leider ist es fast unmöglich hier zu Fuß zu gehen, da keine Gehsteige vorhanden oder diese unzumutbar müllbeladen sind.
Am einfachsten kann man das Fortbewegen per Uber bzw. die lokale App „Ola“ organisieren.  Obwohl die U-Bahnen sehr günstig und sauber sind (und sogar über ein eigenes Frauenabteil verfügen), rät unsere Reise-Redaktion davon ab, da die Aufgänge teils von Menschenmassen belagert sind oder direkt auf befahrene Straßen führen.
Von TukTuks ist auf Grund der mangelnden Verkehrssicherheit ebenfalls dringend abzuraten, Mutige sollten sie jedoch für eine Kurzstrecke zumindest einmal probiert haben.

Achtung: Touristenfalle! Lokale Reiseveranstalter bieten Taxirundfahrten und Touren durch Delhi an, die bis zu 160 € kosten können. „Passanten“ sprechen Touristen hilfsbereit an und begleiten sie zu den Reiseveranstaltern. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um Lockvögel, die Provision an den überteuerten Touren verdienen.

Sehenswürdigkeiten

  • Chandi Chowk, der Markt an der Hauptstraße von Alt-Delhi, an dessen östlichem Ende sich das Rote Fort befindet.
  • Grab des Großmoguls Humayun, ein Komplex aus rotem Sandstein und Marmor.
  • Das Gate of India ist ein 42m hoher Bogen mit 85.000 Soldatennamen, die in den Kriegen mit Afghanistan und in den Weltkriegen gefallen sind.
  • Das Red Fort (Lal Qila) gilt seit seiner Erbauung ab 1618 als Zeichen für Macht und daher als Schauplatz politischer Großereignisse. So erklärte beispielweise Premierminister Pandit Jawharlal Nehru hier die Unabhängigkeit seines Landes von Großbritannien.
  • In Delhi befindet sich auch ein Denkmal für Mahatma Gandhi, der bekanntesten Person des Landes.
  • Die größte Moschee Indiens ist die Yami Masjid Moschee und wurde aus weißem und roten Marmor sowie rotem Sandstein erbaut.
  • Der Lotustempel der Bahai steht allen Religionen offen und ist heute aufgrund seiner beachtlichen Größe und Schönheit eines der Wahrzeichen der Stadt.

Ein Gedanke zu „Delhi, die „Chaos-City“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: