Hall in Tirol, ein Ort mit (Salz-)Reichtum

Aus Salz wurde pures Gold… und dies führte zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit, die man bis heute am Stadtbild erkennen kann.

Im Halltal wurden insgesamt 10 Mio. Tonnen Salz abgebaut. Über den Inn wurde dieses verschifft und Hall zu einer der Drehscheiben des europäischen Handels im Mittelalter. Erzherzog Sigismund ließ 1486 den ersten Haller Guldiner, eine hochwertige Silbermünze, prägen. Diese ist der Namensgeber des Dollars und auch der Vorgänger des Euros. Damit wurde die Abhängigkeit von der teuren Exportware Gold beendet und eine Währung geschaffen, die weit über die Landesgrenzen hinaus begehrt war. Dies beschleunigte zusätzlich den wirtschaftlichen Aufschwung Tirols. Hall hat auf Grund seines Vermögens eine sehr sehenswerte Innenstadt.

Die starke Hinwendung der Bürger zur Religion und der Reichtum der Stadt führten zur Entstehung zahlreicher Kirchen. Die imposanteste davon ist die Pfarrkirche in Hall, die dem Schutzpatron der Schiffer St. Nikolaus gewidmet ist.

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